2011
Claudia Steinbach
Claudia Steinbach engagiert sich seit vielen Jahren im Förderkreis für Tumor- und Leukämieerkrankte Kinder und Jugendliche e.V. Bonn.
Unter anderem hat sie vor 15 Jahren das „Frühstück am Mittwochmorgen“ ins Leben gerufen, für dessen Organisation und Durchführung sie sich – gemeinsam mit weiteren ehrenamtlichen Helfern – verantwortlich zeigt. Als Highlight der Woche ist es inzwischen zu einem stark in Anspruch genommenen festen Bestandteil der umfassenden Betreuungsarbeit in der Universitätskinderklinik Bonn geworden und bietet Eltern und Patienten die Möglichkeit, sich in netter Atmosphäre von Sorgen und Ängsten abzulenken, sich auszutauschen und zu beraten. Auch andere Häuser haben die Idee inzwischen übernommen und bieten ein gemeinsames Frühstück an.
Die ehrenamtliche Tätigkeit von Frau Steinbach begann auf dem Hintergrund persönlicher Erfahrung im „Elternhaus“ des Fördervereins für Tumor- und Leukämieerkrankte Kinder und Jugendliche e.V. Bonn. Dort können sich Angehörige, die ihre Kinder in der Klinik betreuen oder während der Behandlungszeit im Elternhaus wohnen, eine kleine Auszeit in angenehmem Umfeld nehmen.
1. Fc Bonn 2006 e.V.
Der 1. Fc Bonn 2006 e.V. wurde im Jahre 2006 von fußballbegeisterten und sozial engagierten Menschen in einem sozialen Brennpunkt von Bonn gegründet.
Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter des 1. Fc Bonn, allen voran der Gründer des Vereines, Herr Schönenberg, und die Vereinsvorsitzende, Frau Wahlen, kümmern sich seit nunmehr fünf Jahren vorwiegend um Jugendliche aus zehn Nationen mit unterschiedlichen Konfessionen, die keine Lobby haben und meistens keinen Ansprechpartner für ihre persönlichen Probleme. Der Verein eröffnet somit jugendlichen Randgruppen die Möglichkeit, „Luft abzulassen“, Gemeinschaft zu erleben und Erfolg zu haben.
Ein Schwerpunkt des Vereines liegt im forensischen Bereich. In Justizvollzugsanstalten werden Freundschafts- und Trainingsspiele abgehalten, die neben dem pädagogischen Aspekt vor allem der Abschreckung potenzieller Straftäter dienen sollen. Nach der Haftentlassung haben jugendliche Straftäter die Möglichkeit, dem Verein beizutreten und sich auf diesem Wege wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Auch Sozialstunden können beim 1. Fc abgeleistet werden. Ausserdem werden in den Fußballverein ehemals drogenabhängige Jugendliche aufgenommen unter der Bedingung, dass sie sich an Regeln halten und „clean“ sind. Vorbeugend gegen Gewalt haben bereits mehrere Spieler die Schiedsrichter-Ausbildung gemacht. Ein umfangreiches Netzwerk dient dazu, Schulabschlüsse, Praktikums- und Ausbildungsplätze und Arbeitsstellen zu vermitteln.

