2021
Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des Vereins Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Bonn e.V.
Die Ehrenamtler*innen des AKHD Bonn unterstützt Familien in denen lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf Hilfe angewiesen sind. Ab Diagnosestellung wird die Begleitung durch eine ehrenamtlich tätige Person im Leben, im Sterbeprozess, nach dem Tod und während der Trauer angeboten. Die Geschwisterkinder werden dabei nicht vergessen. So kommt es vor, dass zwei Ehrenamtliche für eine Familie eingesetzt werden. Alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte durchlaufen einen 90-stündigen Befähigungskurs, in dem die Teilnehmer Beratungsgespräche üben und sich über ihre eigenen Fähigkeiten oder Unfähigkeiten klar werden können. Diese Arbeit zeichnet sich durch Klarheit und Ehrlichkeit aus, nicht nur sich selbst gegenüber auch vor allen Dingen den Anvertrauten gegenüber. Der AKHD Bonn zeichnet sich durch das Angebot von Unterstützung der Hilfe zur Selbsthilfe, Vernetzung mit anderen Einrichtungen und der Vermittlung, Planung und Durchführung von unterstützenden Angeboten aus.
Die bestehende „Vätergruppe“ bietet Familienvätern und alleinerziehenden Vätern die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen. Die Errichtung eines „Trauercafés“ wird vom Verein vorangetrieben, um den Trauernden die Möglichkeit zu bieten, sich kennenzulernen, zu trauern und sich auszutauschen.
Über 60 Ehrenamtliche sind im Augenblick in Bonn im Einsatz. Jede*r von ihnen leistet 3 – 5 Stunden in der Woche. 1x im Monat treffen sich alle Ehrenamtlichen, um Themen zu beleuchten, Fragen zu stellen und Neuigkeiten zu erfahren.
Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen von Radeln ohne Alter e.V.
Im Jahr 2012 wurde die Initiative in Dänemark gegründet und seit 2017 gibt es auch in Bonn die Möglichkeit sich als Senior*in mit einer Rikscha durch die Stadt, am Rhein entlang oder zu Plätzen aus der gelebten Vergangenheit fahren zu lassen. Die Hauptsache ist, dass das Vergnügen und die Freude für beide Seiten im Vordergrund steht.
Mittlerweile verfügt der Verein über 5 eigene und noch 6 externe Rikschas, die von Einrichtungen selbst angeschafft worden sind und auch dort verbleiben. Die ehrenamtlichen Pilot*innen kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Studenten, Frührentner, Beschäftigte, Soldaten usw.. Jeder der bis heute 80 Pilot*innen mit der Bereitschaft, z.B. von 1x im Quartal bis zu jeden Vormittag in der Woche, kann seine Einsatzzeit frei wählen. Die Fahrten können 1 Stunde, aber auch 2 – 3 – 4 – oder 5 Stunden dauern. Gemeinschaftsausflüge mit mehreren Rikschas und vielen Senior*innen wurden auch schon unternommen.
Die sogenannten Pilot*innen, die in die Pedale der Rikschas treten, sind daran ausgebildet worden, eine Rikscha führen zu können. Eine Rikscha wiegt immerhin 400 kg. Für den Versicherungsfall wurde ein Paket aus Haftpflicht, Kasko und Unfall geschnürt und 1 – 2 mal im Jahr wird beim ASB ein Erste-Hilfe-Kurs absolviert.
Der Verein zählt bislang 250 Mitglieder und bietet für die Aktiven 1x im Monat einen Stammtisch an, um gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu fördern.
Das Motto des Vereins und der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen lautet:
DAS RECHT AUF WIND IN DEN HAAREN

